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Wildtiere retten – Mähtod vermeiden

Risikoreich für den Nachwuchs von Feldhase und Reh, aber auch für am Boden brütende Vogelarten wie Kiebitz, Uferschnepfe, Rebhuhn oder die Feldlerche ist die jetzt anstehende Frühjahrsmahd, wenn nicht entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Die Strategie „Ducken und tarnen“ schützt Jungtiere vielleicht vor natürlichen Feinden, aber nicht vor dem Mähwerk.... weiterlesen hier klicken

 



Hubertusgottesdienst am 6.11.11 in Sulzbach/Murr

Am Sonntag feierten zahlreiche Besucher in der herbstlich geschmückten Ulrichskirche in Sulzbach/Murr einen ökumenischen Gottesdienst. Die Liturgische Vorbereitung und Leitung lag in den Händen von Herrn Pfarrer Christoph Mosebach und Herrn Siegbert Knapp von der Katholischen Kirche. Organisatorisch wurden Sie vom Hegering Sulzbach/Murr und der Kreisjägervereinigung Backnang unterstützt.

Seit dem Mittelalter pflegt man den schönen Brauch, um den 3. November, dem Namenstag des Heiligen Hubertus, die Kirchen mit Utensilien aus Wald und Flur zu schmücken und an die Legende um den Schutzpatron der Jäger zu erinnern.

Hubertus, 655 in Toulouse geboren, stammte aus fürstlichem Hause. Er erfuhr hohe Anerkennung im Kriegsdienst und führte eine glückliche Ehe. Als seine geliebte Frau im Kindbett starb, stürzte er sich in die Ablenkung, die ihm die gerade in Mode gekommenen Hetzjagden boten. Er war mit seiner Meute an Grausamkeit nicht zu überbieten, jagte sogar an Sonn- und Feiertagen. Es soll ein Karfreitag gewesen sein, als seine Hunde einen kapitalen Hirsch aufspürten. Der Hirsch flüchtete jedoch nicht, sondern blieb ruhig stehen. Zwischen den Geweihstangen nahm Hubertus ein golden strahlendes Kreuz wahr. Hubertus erschrak zutiefst, kniete nieder und hörte die Stimme Gottes: „Hubertus, ich erlöse dich und dennoch verfolgst du mich?“ Er erkannte in diesen Worten seinen neuen Lebensauftrag. Es kam zu einer tiefgreifenden Neuorientierung. Sein Lebenssinn war fortan: Gott und den Menschen zu dienen.

Kreisjägermeister Werner Stark nahm diese Legende zum Anlass, unser Tun und Handeln kritisch zu hinterfragen.
Die Zeiten wandeln sich, was aber nicht bedeuten dürfe, dass wir unsere Überzeugungen und Traditionen einfach unüberlegt dem neuen Zeitgeist opfern! „Tradition bewahren, ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme“, zitierte er ein bekanntes Sprichwort. Das bedeute, dem Neuen offen, der Tradition des Jägerstandes in unserem Herzen verpflichtet!
Wer auf der Suche nach Moral sich dem Ursprünglichen nähere, der Hege und Pflege, des uns vom Schöpfer in seiner unermesslichen Güte anvertrauten Wildes, könne sich auch künftig aufrechten Hauptes zu seiner Passion bekennen und zuversichtlich in eine waidmännische Zukunft blicken.
Er schloß mit einem Zitat des Friedrich von Gagern: „Jäger spielen zu wollen ist leicht, wirklicher Jäger zu werden ist schwieriger, Jäger zu sein, ist schwer. Zwischen all den Widersprüchen und Widrigkeiten Jäger zu bleiben, ist mitunter das Schwerste von allen!“

Pfarrer Mosebach berichtete, er habe sich bei seiner Beschäftigung mit der Hubertuslegende gefragt, wie oft in den vergangenen Wochen und Monaten oder gar Jahren, der eine oder andere Jäger oder Jägerin, dem einen oder anderen Politiker oder Investmentbanker eine solche Erscheinung gewünscht haben dürfte, wie sie Hubertus erlebte. Eine Begegnung mit Gott, die bei Hubertus zu einer völligen Sinnesänderung und Neuorientierung geführt hatte. Eine solche Sinnesänderung und Neuorientierung wäre in vielen Bereichen nötig. An Hubertus könne man sehen und lernen, dass so etwas auch möglich sei.

Wir alle seien immer wieder auf der Jagd – auf der Jagd nach den Gütern dieser Welt, wie einst die Raubritter. Aber gewinnen wir dabei wirklich die Lebensqualität, die wir suchen?
Jesus, der einst Hubertus in den Weg trat, frage auch uns: „Was hilft es dir, wenn du die ganze Welt gewinnst, dabei aber deine Seele verlierst?“ Klar, die Güter dieser Welt seien Gottes Geschenk. Doch zu einem erfüllten Leben gehörten noch andere Werte wie: Glaube, Hoffnung und Liebe. Und Gott halte noch ein anderes Leben für uns bereit, dem entgegen zu leben das lohnendste aller Ziele sei. Wer nachhaltig denke und plane, der mache seine Rechnung nicht ohne die Ewigkeit.
Hubertus könne uns allen ein Vorbild dafür sein, auf die Stimme des Herrn zu hören, uns ihr zuzuwenden und ihm nachzufolgen.

Die Ursprünge der Hubertusmessen liegen in Frankreich und Belgien. Dort entwickelte sich im Laufe des 19. Jahrhunderts eine spezielle Liturgie für Parforcehörner.
Die Jagdhornbläser der Kreisjägervereinigung Backnang e.V., unter Leitung von Friedrich Ebinger, begeisterten die Anwesenden mit jagdlichen und konzertanten Klängen ihrer Fürst-Pless Hörner in B und Parforcehörner in Es.

.Das Jagdsignal „Begrüßung“ eröffnete die ergreifende musikalische Darbietung. Es folgten „Kyrie“, „Gloria“, „Sanctus“ und „Agnus Die“ aus der „Grande Messe de Saint Hubert“, den Abschluss bildeten die “Sortie de messe“ und das Jagdsignal „Auf Wiedersehen“.

Mit begeistertem Applaus dankten die Besucher den Bläserinnen und Bläsern für den musikalischen Genuss.

KJM Stark bedankte sich herzlich beim Hausherrn, Herrn Pfarrer Christoph Mosebach, dem zweiten Vorsitzenden der Katholischen Kirchengemeinde, Herrn Siegbert Knapp, dem Hegering Sulzbach/Murr mit ihrem Hegeringleiter Uwe Birkendorff und sämtlichen Helfern, welche die Ausschmückung der Kirche vorgenommen haben.

Nach dem Gottesdienst erwartete die Besucher in der Sulzbacher Gaststätte „Eisenbahn“ ein vielfältiges und üppiges Mittagsbuffet mit musikalischer Begleitung durch die Jagdhornbläser.

(mit Auszügen aus der Rede von KJM Stark und der Predigt von Pfr. Mosebach)


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Wild, Wald und Hof am 23./24. Juli 2011
auf dem Eschelhof

Das zweitätige Fest der Jägervereinigung unter dem Motto „Wild, Wald und Hof“ war ein großer Erfolg. Während es Samstag Mittag mit Kaffee und Kuchen gemütlich anfing, war das Zelt gegen Abend voll besetzt. Kein Wunder, war doch um 20:00 Uhr der Auftritt der Kult-Band „WENDRSONN“ (Wintersonne) angesagt. Die sympathischen Musiker begeisterten ihre Zuhörer mit gefühlvollen Balladen und rockigen Klängen. Die zierliche Biggi Bender mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und Frontmann Markus Stricker erzählten in schwäbischer Mundart Geschichten aus den ‚rauen Bergen des schwäbischen Waldes’. Musikalisch anspruchsvoll bot die Combo ein wahres Feuerwerk mit Gitarren, Keyboard, Geige, Flöte und Quetsche. Natürlich durfte auch ihre offizielle Naturparkhymne aller sieben Baden-Württembergischen Naturparks nicht fehlen: „Da ben i dahoim.“ Die Besucher tanzten, klatschten und sangen begeistert mit.

Der Sonntag brachte die nächsten Höhepunkte. Unzählige Besucher wanderten und fuhren zum Eschelhof um sich das bunte Markttreiben und die Hundevorstellung anzusehen, den Klängen der Jagdhörner zu lauschen und schließlich um die leckeren Wildspezialitäten und selbstgebackene Kuchen zu kosten. Es gab Wildknacker, Wildgulasch, Maultaschen und Wildsau vom Spieß. Die fleißigen Helfer kamen der großen Nachfrage kaum nach.

Das Ziel von Organisator Reiner Eblen war, nicht nur der Jägerschaft die Möglichkeit für ein geselliges Zusammensein zu bieten, sondern insbesondere der nichtjagenden Bevölkerung einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Jäger in Flora und Fauna und den eng damit verbundenen Bereichen zu geben. Unter den Besuchern konnte KJM Werner Stark vom Landesjagdverband Dr. Erhard Jauch und Martin Bürner begrüßen. Auch die Landtagsabgeordneten Wilfried Klenk, CDU und Gernot Gruber, SPD zählten zu den Gästen.

Markt- und Infostände vom Imker und Falkner über Jagdbedarf, Holzhandwerk bis zum Messerschmied boten für jeden etwas. Eine Ausstellung zeigte historische und neuzeitliche Kaltwaffen. Ein Scrimshawkünstler bot den Besuchern Kostproben seines Könnens. Forstdirektor Martin Röhrs vom Kreisforstamt informierte über Wald- u. Forstwirtschaft und stand ebenso wie KJM Werner Stark interessierten Besuchern Rede und Antwort. Die Jägerschule Backnang wurde von ihrem Leiter, stv. KJM Konrad Dolderer vorgestellt.

Jugendobfrau Julia Hönig nahm die Kinder mit auf die Pirsch. Da gab es Pflanzen und heimische Wildarten zu entdecken. Eine Ausstellung zeigte Tierpräparationen in ihrem Lebensraum. Geschicklichkeitsspiele und die modernen Traktoren von „Landmaschinen Schwarz“ waren weitere Anziehungspunkte, nicht nur für die kleinen Gäste. Wer danach noch beim Tierquiz mitmachte, ging stolz mit einem Spiel oder Malbuch nach Hause.

Die Jagdhundepräsentation durch Hundeobmann Eberhard Falk fand großes Interesse bei den Besuchern. Er stellte die einzelnen Rassen vom Parson Russell Terrier über Stöberhunde, Vorstehhunde bis zu den Bracken vor und erklärte ihre Verwendung bei der Jagd. Danach zeigten die Nachsucheführer der „Nachsuchestation Schwäbischer Wald“ was ein gut ausgebildeter Hund zu leisten vermag.

Ein weiterer Höhepunkt waren die Darbietungen der Backnanger Jagdhornbläser unter Leitung von Fritz Ebinger. Besonderen Anklang fanden die Auftritte mit den langen Alphörnern, die man in unseren Breiten selten hört. An beiden Tagen unterhielten die Bläser die Besucher mit den Klängen der B- und ES-Hörner und verliehen der Veranstaltung einen ganz besonderen Charakter.

Ein herzliches Dankeschön geht an die über 80 Helfer durch deren großes Engagement dieses schöne Fest erst möglich wurde!

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Sommer 2009

Erhebung des LRA Rems-Murr zu Schusswaffen

Das LRA Rems Murr schreibt derzeit Waffenbesitzer an und bittet um eine Selbstauskunft über Besitz und Aufbewahrung von Waffen und Munition.

Die mehr als tragischen Vorkommnisse in Winnenden und Wendlingen wären wohl auch durch weitere Einschränkungen im Waffenrecht nicht zu verhindern gewesen. Sehr wohl hat uns das Geschehene jedoch gezeigt, wie wichtig es ist, dass die bestehenden Vorschriften gewissenhaft beachtet werden.

§ 36 III WaffG bestimmt, dass der Waffenbesitzer der Behörde die sichere Aufbewahrung nachzuweisen hat. Selbstverständlich werden wir an Maßnahmen, die die Sicherheit im Umgang mit Waffen erhöhen, im Rahmen unserer Möglichkeiten mitwirken.

Für Fragen stehen Ihnen KJM Werner Stark und die Ausbilder der KJV für Waffen und Recht zur Verfügung.


Schulung zur Trichinenprobenentnahme am 22.7.09

Frau Dr. Vollrath vom Amt für Verbraucherschutz u. tierärztlicher Dienst des LRA Rems-Murr bietet einen Schulungstermin zur Trichinenprobenentnahme an.
Die Schulung soll am 22. Juli 09 in der Zeit von 18.00 bis 20.00 Uhr im großen Sitzungssaal in Backnang, Erbstetter Strasse 58 stattfinden.

Bitte melden Sie sich bis 12.6.09 über Ihren Hegeringleiter für die Schulung an. Wir werden die Anmeldungen gesammelt für die KJV Backnang weitergeben.



Jagdsteuer wurde im Rems Murr Kreis abgeschafft

Die Jagdsteuer im Rems-Murr-Kreis ist gefallen. Dank der hervorragenden Vorarbeit der KJM Heissenberger (Waiblingen) und Stark (Backnang) hat der Kreistag der Abschaffung zum 1.4.09 mit großer Mehrheit zugestimmt.














     
November 2006

     
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März 2006
H5N1 - Vogelgrippe
       
Neueste Informationen finden Sie auf folgenden Seiten:
   www.fli.bund.de Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
   www.bmelv.de Bundesministerium für Ernährung
   www.rki.de Robert-Koch-Institut

 
       
       

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