Startseite Jäger- vereinigung Hegeringe Biotop und Hege Jagdhorn- bläser Jagdhunde Jagdliches Schiessen Jugend- arbeit
[Hegering 1]   [Hegering 2]   [Hegering 3]   [Hegering 4]
       
Hegering I Backnang
       
Hegeringleiter:
Volker Andrä
Bachstraße 63
71336 Waiblingen Bittenfeld
Tel. u. Fax: 07146-43119
Stellvertreter:
Wolfgang Heinel
Bahnhofstr. 10
71737 Kirchber/Murr
Tel.: 07144-8841
       
TERMINE

Künftig findet nach dem Schiessen der Hegeringstammtisch nicht mehr in Allmersbach/W, sondern  in der 'Gaststätte "Kube" in Großaspach statt.

Termine:
Jeden 2. Dienstag im Monat, 20:00 Uhr


BERICHTE

Juni 2011

Praktizierter Natur- und Umweltschutz von Fischern und Jägern in Steinheim

Gemeinsame Putzete nach Hochwasser an der Murr

Auf Initiative des Fischerei- und Gewässerschutzvereins Steinheim e.V. wurde am Samstag, dem 26. Februar 2011, entlang der Murr auf Gemarkung Steinheim eine Putzete durchgeführt, an der sich rund 100 Helferinnen und Helfer beteiligten.

Anlass hierfür war das letzte Hochwasser, das entlang der Murr jede Menge Abfall und Unrat zurückgelassen hatte.

Der Steinheimer Jagdaufseher, Volker Schiele, war von der Idee sofort begeistert und mobilisierte sodann die Jäger aus Steinheim sowie die angrenzenden Jagdfreunde aus Rielingshausen (Jagdpächter Alfons Spiller), Murr ( Jagdpächter Klaus Krämer) sowie Höpfigheim, die sich mit insgesamt 14 Personen an der Aktion beteiligten.

„Die Erhaltung der Natur sowie der Lebensräume einer artenreichen Tier- und Pflanzenwelt ist uns Jägern ein besonderes Anliegen und wir erfüllen hierbei wichtige Aufgaben“, sagte Jagdaufseher Schiele.

Wir helfen unseren frei lebenden Wildarten vor allem durch Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Lebensräume. Hierzu gehört selbstverständlich auch die Beseitigung von Abfall und sonstigem Unrat. Deshalb war es für uns Jäger selbstverständlich, dass wir uns an dieser Putzete beteiligen. Durch den heute praktizierten Naturschutz leisten wir Jäger einen wichtigen Beitrag für den Erhalt von Pflanzen und wild lebenden Tierarten – ohne staatliche Mittel in Anspruch zu nehmen“, so Schiele weiter.

Nach ca. 3 Stunden fleißigen Sammelns waren dann auch ca. 20 Kubikmeter Müll zusammengetragen worden.

Zum Schluss gab es dann für alle noch ein deftiges Vesper.

Bericht und Fotos: Rudi Denzer


Juni 2011

Jagd zum Anfassen

Kinder der Steinheimer Blankensteinschule lernen den Sinn der Jagd kennen

Bericht von Rudi Denzer siehe Jugendarbeit

hier klicken


August 2009
Gemeinsamer Fuchsansitz


Am 16. August 09 fand der gemeinsame Fuchsansitz des HR statt.

Nachdem sich alle teilnehmenden Jägerinnen und Jäger auf dem Hof der Familie Lämmle in Erbstetten versammelt hatten, wurde Strecke gelegt. Erlegt wurden sechs Füchse und ein Rehbock. Zum Frühschoppen gab es kühle Getränke und lecker Gegrilltes aus dem neuen Verkaufswagen.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht an unsere Gastgeber Familie Lämmle.

Bericht und Fotos: Julia Hönig


August 2008
Fuchsjagdwoche

Nach Revierübergreifender Fuchsbejagung im HR konnten 10 Füchse zur Strecke gelegt werden.

Streckelegen und gemeinsames Frühstück fanden im Hof von Familie Lämmle statt.

 

 

Bericht und Fotos: Julia Hönig


Juli 2008
Schulung zur "Kundigen Person"

Hegeringmitglied Wilfried Hönig bot am Freitag, den 25.7.08 eine Schulung zur „kundigen Person“ nach den neuen gesetzlichen Vorgaben an.

Es trafen sich zahlreiche Hegeringmitglieder und Gäste in Burgstetten. Wilfried Hönig referierte über die Änderungen, die das neue EU-Fleischhygienegesetz bringt. Er verstand es hervorragend, die Umsetzung des Konzepts im jagdlichen Alltag darzustellen.

 


Dezember 2007

Backnanger Weihnachtsmarkt

Am ersten Adventswochenende beteiligte sich der HR am traditionellen Backnanger Weihnachtsmarkt. Der bekannte Standplatz konnte nicht genutzt werden und so dauerte es ein wenig, bis die Marktbesucher zu Ihren Jägern fanden. Hilfreich waren hier die Backnanger Jagdhornbläser. Sie lockten die Besucher von weitem mit jagdlichen Klängen herbei.

Wilfried Hönig, Tochter Julia, HRLeiter Volker Andrä und ihre Helfer boten heiße Wildknacker im Brötchen, Schinken von Hirsch und Wildschwein, Reh- und Wildschweinpastete sowie Spezialitäten wie Brunftwedel und Gamsbeißer an. Dazu gab es Glühwein und Kinderpunsch.


August 2005

Ansitzjagd auf Fuchs am 28. August 2005

       

Es ist dunkel. In den frühen Morgenstunden des Sonntags beziehen die Jägerinnen und Jäger ihre Hochsitze. Der Backnanger Hegeringleiter Volker Andrä hat zur Fuchsjagd aufgerufen. Über vierzig Jagdpächter und deren Gäste beteiligen sich an dieser ersten revierübergreifenden Ansitzjagd auf Reinecke Fuchs im Raum Backnang.

10 – 12 Jahre alt kann ein Fuchs werden und jährlich zieht die Fähe (Jägersprache für Füchsin) bis zu zehn Welpen groß. Natürliche Feinde wie Wolf, Bär oder Luchs hat der Fuchs bei uns nicht. Zur Erhaltung zahlreicher gefährdeter freilebender Kleintiere ist seine konsequente Bejagung erforderlich. Aber auch für den Menschen birgt der hohe Fuchsbesatz eine große Gefahr.

Jeder zweite bis dritte Fuchs ist mit dem Fuchsbandwurm (Echinococcus multilocularis) infiziert. Da die Fuchspopulation, nicht zuletzt bedingt durch die flächendeckende Tollwutimpfung der Tiere, in den letzten 10 Jahren um das Fünffache angestiegen ist, ist mit einer zunehmenden Bedeutung dieser Infektion auch für den Menschen zu rechnen.

Für den Fuchs hat ein Parasitenbefall keine schwerwiegenden Folgen. Der Wurm pflanzt sich im Fuchsdarm fort und seine Eier gelangen mit dem Kot schließlich in Wälder, Parks oder Gärten, wo sie von Nagetieren wie Mäusen - den Zwischenwirten - mit der Nahrung aufgenommen werden. In der Mausleber verursachen die geschlüpften Larven innerhalb weniger Monate ein tumorartiges Gewebe. Fängt ein Fuchs die geschwächte Maus, wachsen in seinem Darm erneut Fuchsbandwürmer heran. Der Kreislauf ist geschlossen.

Gelangen die Wurmeier über verunreinigtes Obst und Gemüse fälschlicherweise in den menschlichen Darm, schlüpfen ebenfalls Larven, die in die Leber wandern. Über einen Zeitraum von Jahren wächst dort ein schwammartiges Gewebe heran, das die gesunden Zellen des Organs langsam verdrängt. Ohne Behandlung führt diese so genannte Alveoläre Echinokokkose zum Tod.

Die unspezifischen Symptome und der geringe Bekanntheitsgrad der Erkrankung machen die Diagnose schwierig. Oft wird die Krankheit erst erkannt, wenn Großteile der Leber befallen sind. Eine Operation ist in diesem Stadium so gut wie ausgeschlossen. Erschwerend kommt hinzu, dass zwischen Infektion und Ausbruch der Echinokokkose bis zu 15 Jahre liegen können.

Nur bestimmte Medikamente, die ein Leben lang eingenommen werden müssen, können die Larvenentwicklung stoppen. Eine vollständige Heilung gibt es nicht. Das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin bezeichnet die Echinokokkose folgerichtig als die gefährlichste und am häufigsten zum Tode führende Erkrankung des Menschen durch parasitierende Würmer.

Infizieren können sich Menschen insbesondere durch roh verzehrtes, bodennah wachsendes Obst wie Waldbeeren, Freilandgemüse oder Früchte von Streuobstwiesen die mit Eiern des Fuchsbandwurms verschmutzt sind. Dr. Romig vom Lehrstuhl für Parasitologie der Uni Hohenheim rät deshalb, Freilandprodukte gründlich zu waschen, was die Infektionsgefahr deutlich senkt. Abgetötet wird der Erreger jedoch erst durch Erhitzen auf über 60 Grad Celcius. Die herkömmliche Tiefkühltruhe oder Alkohol überlebt der Parasit unbeschadet.

Der Deutsche Jagdschutz-Verband weist darauf hin, Füchse nicht durch Fütterung oder offene Mülltonnen in menschliche Siedlungen zu locken oder gar als Dauergast im Garten zu pflegen. Katzenfutter sollte nachts ins Haus geräumt werden, Speiseabfälle gehören nicht auf den offenen Komposthaufen.

Da ferner eine Ansteckungsgefahr durch den direkten Kontakt mit infizierten Tieren besteht, sollten Mäuse fangende Katzen und Hunde regelmäßig entwurmt werden.

„Nein“, sagt Volker Andrä bestimmt, „ausrotten wollen wir den Fuchs nicht. Doch es gilt jede Chance zu nutzen, den hohen Bestand zu reduzieren.“ So konnten nach knapp dreistündigem Ansitz, zusammen mit dem ersten Rehbock eines Jungjägers, neun erlegte Füchse zur Strecke gelegt werden. Ein schöner Erfolg für den Hegering Backnang!

Das an diesem Morgen ausgefallene Sonntagsfrühstück wurde gemeinsam mit einem deftigen Weißwurstessen nachgeholt. Natürlich nach sorgfältigem Händewaschen!

IWO

Die sehr gute Broschüre „Der Kleine Fuchsbandwurm – Verbreitung und Infektionsrisiko“, verfasst von dem Parasitologen Dr. Thomas Romig von der Universität Hohenheim, ist für 0,50 Euro zuzüglich Versandkosten erhältlich beim:

Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V.
Kernerstr. 9
70182 Stuttgart
Tel. (07 11) 2 68 43 60
Fax (07 11) 26 84 36 29
Internet: www.landesjagdverband.de
E-Mail: info@landesjagdverband.de
       

Aktuell

Wildtiere retten -
Mähtod verhindern

Nachsuchenstation
Schwäbischer Wald

Lehrgang Erste Hilfe für verletzte Jagdhunde

Bericht zur Hauptversammlung 2012

Jungjägerkurs

Jagdhistorische Ausstellung

Termine

18.9.2012
Stammtisch Nachsuchenstation

 

Schiesstermine
*K=Kugel, lfd.K=lfd.Keiler, H=Kipphase, T=Tontauben
      
2012  
Sa 5.5. Arbeitseinsatz
Di 8.5.  *K lfd.K H
Sa 26.5.  *K lfd.K H T
Di 12.6.  *K lfd.K H
Sa 16.6.  *K lfd.K H
Sa 30.6.  *K lfd.K H T
Di 10.7.  *K lfd.K H
Sa 14.7.  *K lfd.K H
Sa 28.7.  Arbeitseinsatz
Sa 4.8.  *K lfd.K H T
Sommerpause


Links

Impressum

Kontakt