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| Hegering III Sulzbach/Murr |
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Hegeringleiter:
Uwe Birkendorff
Haydnstr. 15
71560 Sulzbach-Schleißweiler
Tel.: 07193-8668
07191-9301051 |
Stellvertreter:
Axel Kalmbach
Im Stählfeld 24
71549 Auenwald
Tel.: 07191-54056
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Der
Hegering im Internet:
www.hegering-sulzbach-murr.de
Termine - Veranstaltungen - Gästebuch |
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| TERMINE |
Die regelmäßigen Stammtischtermine sind
am 1. Donnerstag im Monat, Gasthaus "Zur Eisenbahn", Sulzbach,
ab 20.00 Uhr.
Ausnahmen: Wenn der 1. Donnerstag ein Feiertag ist, dann findet der Stammtisch am 2. Donnerstag des Monats statt.
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März/April 2012
Jagdhistorische Ausstellung 2012
Jagdhistorische Austellung im Schloss Lautereck in Sulzbach-Murr vom 24.03 - 15.04.2012.
Darstellung der Jagd in seiner historischen Entwicklung über die Jahrhunderte im Amt Sulzbach-Murr und ihre Bedeutung und Auswirkung auf die Bevölkerung.
Bericht und Fotos: unter Veranstaltungen |
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| BERICHTE |
Juli 2011
Stammtisch im Grünen
Am Sonntagvormittag den 03.07.2011 versammelten
sich über 50 gutgelaunte Hegeringmitglieder mit
Anhang und Gästen, trotz kühlem und windigem
Wetter, zum Stammtisch im Grünen im Revier Knickenwald
bei Altfürstenhütte .
Jedes Jahr richtet ein anderes Revier diesen Stammtisch
aus, mit dem Ziel die einzelnen Reviere im
Hegering besser kennenzulernen und zu verstehen.
Jedoch auch der gesellige Aspekt und das gegenseitige
persönliche Kennenlernen stehen im Mittelpunkt
dieser jährlichen Veranstaltung.
Nach der Begrüßung durch die Bläsergruppe der
KJV-Backnang erklärte uns Pächter Konrad Dolderer
bei einem kleinen Revierrundgang die Struktur,
den Wildbestand, Bejagung und Hegemaßnahmen
und führte uns an landschaftlich reizvolle Ecken seines
kleinen aber feinen Reviers. Der krönende Abschluss
war die vorzüglich organisierte Bewirtung
mit Vesper und Getränken durch die Fam. Dolderer
bei ihrer urigen Jagdhütte, dieses Umfeld bot genau
HEGERING SULZBACH/MURR
den passenden Rahmen für den jagdlichen Erfahrungsaustausch.
Ein herzliches Dankeschön an die Gastgeber Vroni
und Konnie Dolderer und ihr Helferteam. Zum Gelingen
der Veranstaltung trugen einmal mehr auch
die musikalischen Darbietungen der Bläsergruppe
um Fritz Ebinger bei.
Fotos und Bericht: Uwe Birkendorff

Pirschgang
Reiner Eblen organisierte am 29.10.09 für den Verein Kinder u. Jugendhilfe Backnang eV in seinem Jagdrevier in Großerlach einen Pirschgang für Kinder im alter von 8 - 13 Jahren.
......mehr unter Lernort Natur....hier klicken
September 2009
Jagdliche Exkursion nach Herrenwies im Nordschwarzwald
Am Sonntag, den 20. Sept. 2009 trafen sich 34 Teilnehmer um 6 Uhr in Sulzbach-Murr zur Hegeringsausfahrt in den Schwarzwald. Die Hinfahrt ging über die Autobahn Stuttgart-Karlsruhe-Bühl bis nach Herrenwies.
Einen herzlichen Empfang bereitete uns Revierförster Bernd Schindler und seine Frau, vor ihrem herrlich gelegenen Forsthaus im Hochtal von Herrenwies. Nach einem Begrüßungs-ständchen unserer Jagdhornbläsergruppe und einem stilvoll dargebotenen Sektfrühstück bei strahlendem Sonnenschein, gab Bernd Schindler einen kurzen Abriss zur Geschichte des Ortes, erläuterte die Struktur der staatlichen Regiejagd und den Ablauf der exzellent vorbereiteten Exkursion.
Unter dem Motto „Hirsche, Hahnen und rote Hunde“ ging es mit dem Bus ins Revier rund um den Hohen Ochsenkopf.
Die erste Station war ganz dem Rotwild vorbehalten. Auf einer Wildäsungsfläche waren Trophäen aller Altersklassen sehr ansprechend präsentiert.
Die Erklärungen zu den einzelnen Trophäen, vom Spießer bis zum Kronenhirsch, wurden detailreich und kompetent von Herrn Schindler erläutert .Bejagungsrichtlinien, -methoden, Hegemaßnahmen und Jagdeinrichtungen waren weitere Themen im Verlauf der Exkursion. Welch ein wirtschaftlicher Schaden bei nichtangepassten Rotwildbeständen entstehen kann, verdeutlichte uns eindrucksvoll ein Schälschaden an einem 40-jährigen Fichtenbestand.
Einen ganz besonderen Reiz bot die Begehung des 100 ha großen Bannwaldes im Gipfelbereich des Hohen Ochsenkopfes (1054) . Umgestürzte Bäume, abgestorbene Käferholzpartien, lichte Altholzbestände mit Kiefernanteil im Wechsel mit größeren Freiflächen dicht bewachsen mit Heidelbeerkraut sind das ideale Habitat für das Auerwild, aber auch Einstandsgebiet für das Rotwild, was an frischen Fährten deutlich zu erkennen war. Mit großer Aufmerksamkeit folgten die Teilnehmer den Ausführungen Schindlers über aktuelle Auerwildbestandszahlen, Nahrungsgrundlagen, Lautäußerungen, Balzverhalten und Waldbesucherlenkung. Anerkennung fanden die Bemühungen des Forstes zur Stützung des Bestandes durch gezielte Biotoppflegemaßnahmen.
Der dritte Exursionsabschnitt, die Suche mit dem Hannoverschen Schweißhund auf der vorbereiteten Schaufährte, musste leider aus Zeitgründen entfallen. Herr Schindler nutzte die Rückfahrt nach Herrenwies uns, zumindest theoretisch, zu vermitteln auf was es bei Abführung, Ausrüstung und der teilweise schwierigen Nachsuche auf Rotwild ankommt.

In seinen Ausführungen spiegelte sich deutlich seine 30-jährige praktische Erfahrung als Schweißhundeführer wieder.
Alle Teilnehmer bedankten sich sehr herzlich und mit anerkennendem Beifall für die Fachkompetenz und das außerordentliche persönliche Engagement ihres Exkursionsführers.
Nach dem vorzüglichen Mittagessen im Gasthof „Auerhahn“, in Hinterlangenbach, erlebten wir noch eine aussichtsreiche Fahrt über die Schwarzwaldhochstraße bis Kniebis, inklusive der Begehung des „Lotharpfades“ am Schliffkopf, kurzweilig moderiert von Ernst Kaffka, dem Buchautoren, Jäger und Schwarzwaldguide.
Zum Abschluss des Tages waren wir noch Gäste auf dem Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieb „Äckerhof“ in St. Roman-Bollenbach von Roland Gebele.
Dort hatten wir Gelegenheit zur einer örtlichen Waldbegehung mit anschließender Bewirtung bei Kaffee ,Kuchen und Mostvesper.
Beeindruckt von einem ereignisreichen Tag, schallten nochmals unsere Jagdhörner weit über die Schwarzwaldhöhen.
Bericht u. Fotos: U. Birkendorff
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Juli 2009
Hegeringstammtisch im Grünen 2009

Am Sonntag den 2.Aug. um 9.00 Uhr trafen sich zum Stammtisch im Grünen über 40 Jägerinnen und Jäger im Revier Großerlach-Liemersbach von Reiner Eblen.
Nach der Begrüßung mit Sekt und Hörnerklang ging es zum Pirschgang in ein unerschlossenes und wildes Revierteil. Extensive Waldbewirtschaftung mit großen Naturverjüngungsflächen haben hier reich strukturierte Waldbilder geschaffen. Jdeale Rückzugsgebiete für Rehe, Sauen und anderes Getier. Ausgedehnte Hochstaudenflure im flachen Talgrund mit über mannshohen Pestwurzbeständen , mäandernder Bachlauf, kleine Tümpel und ein von der Natur zurückeroberter Fischweiher vermittelten ein Hauch von „Urwaldromantik“.
Passend dazu gab es an einem von der „Welt“ abgeschiedenen Platz am See für alle leckere Rehsteaks vom Holzgrill , zubereitet vom Gastgeber Rainer Eblen und Vater. Auch das obligatorische Weißbier vom selbstkühlenden Faß durfte nicht fehlen. Großes Lob gab es auch für die vorzüglich schmeckenden frisch geräucherten Forellen vom Fischer Georg Baumhakl.
Der zeitweise einsetzende Nieselregen tat der guten Stimmung keinen Abbruch, er verlieh der Szenerie jedoch eine ganz besondere Atmosphäre. Beim eindrucksvollen Klang der Jagdhörner , die das sonst so stille Waldtal erfüllten, blieb so mancher länger als geplant .
Eine gelungene Veranstaltung welche für alle Beteiligten ausgiebig Gelegenheit bot zum jagdlichen Erfahrungsaustausch. Ein herzliches Dankeschön dafür an den Gastgeber Reiner Eblen und dem Vorbereitungsteam, sowie den Jagdhornbläsern der KJV-Backnang.
Bericht: U. Birkendorff, Foto: privat
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März 2009
Technik im Revier

Unter dem Motto "Technik im Revier" fand am Samstag, den 21. März 2009 eine Vorführung von Maschinen zur Reparatur von Schwarzwildschäden an Grünland statt. Eine gemeinsame Aktion von Hegering III und der Jagdgenossenschaft Sulzbach-Murr.
Treffpunkt war um 13.30 Uhr am Ortseingang in Sulzbach-Berwinkel.
Zum Einsatz kam ein Wiesenhobel mit aufgesattelter Sämaschine der Fa. Clemens aus Wittlich, die Maschine "Büffel" der Fa. Reinert aus Weidenbach, sowie ein Breitschlegelmulcher. Der geplante Einsatz einer Kreiselegge kam wegen eines Defekts nicht zustande.
Bericht: U. Birkendorff, Foto: privat
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Februar 2009
Jagdliche Blankwaffen

Am 5.Febr.09 hielt unser Hegeringmitglied Hans Werle im Gasthof Eisenbahn einen für alle
hoch interessanten Vortrag zum Thema "Geschichte,Entwicklung und Herstellung jagdlicher Blankwaffen".
Anhand einer Vielzahl orginaler Stücke konnten sich die Teilnehmer einen Überblick der kalten Waffen, von der
vorgeschichtlichen Lanzen-spitze über spätmittelalterliche Sau- und Jagdschwerter, barocken Hirschfängern,
diversen Waid-messern, bis zur Katalogware des 19.und 20.Jahrhunderts verschaffen.
Die verschiedenartige Klingenherstellung z.B.aus Damaststahl, sowie die Einbindung unterschiedlicher Berufe in den Fertigungsprozess wie Messerschmied, Silberschmied, Graveur, Gießer wurde an einigen Exemplaren deutlich sichtbar.
Text und Bilder: Uwe Birkendorff
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Januar 2009
Fuchsjagdwoche vom 5.-11. Januar 2009

Abschluß der Fuchsjagdwoche 2009 am Sonntagvormittag,
den 11. Januar in Sulzbach-Murr beim Schützenhaus in Lautern
Mit Schnee, Dauerfrost, Mondlicht und Windstille herrschten in dieser Woche ideale Bedingungen zur Bejagung des Fuchses. Entsprechend erfolgreich war die Ausbeute mit 37 Füchsen, wovon 31 zur Strecke gelegt wurden.
Nach dem Signal "Fuchs tot" und "Jagd vorbei" durch die Bläsergruppe traf man sich in gemütlicher Runde zum Jägerfrühstück im Schützenhaus. Die Teilnehmerzahl von über 40 Jägerinnen und Jäger übertraf die Erwartungen.

Text: UB Bilder: E.Mauritz, R.Kuhn |
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Dezember 2008
Hege und Bejagung des Schwarzwildes am 11. Dezember

Kreisjägermeister Werner Stark, Forstamtrat Norbert Happ, Hegeringleiter Uwe Birkendorff
Vortrag von Norbert Happ, Revierförster a.d. aus dem Kottenforst bei Bonn, Autor des im Kosmos-Verlag erschienenen, und 2007 neu aufgelegten Buches „Hege und Bejagung des Schwarzwildes“ am 11. Dez. 2008 im Saal vom Gasthof Eisenbahn in Sulzbach-Murr für die KJV-Backnang, veranstaltet vom Hegering Sulzbach.
Forstamtsrat Norbert Happ gehört in Deutschland zur allerersten Garde der Schwarzwildkenner. In der ihm eigenen amüsanten und launigen Art aber mit deutlichen Worten ging er, nach einem kurzen Abriss über die Entwicklung des Schwarzwildes in Deutschland, auf die Biologie und die richtige Bejagung ein.
Die Kernaussagen um die Bestände und die Schäden in Griff zu bekommen, waren :
• Unbedingtes Schonen der Leitbache. Sie bestimmt die Rauschzeit, und das aller Bachen einer Rotte.
• Frischlinge so scharf bejagen als wollte man sie ausrotten.
• Verantwortungsbewusster Abschuss nichtführender und rangniedriger Bachen auf der Einzeljagd aus dem Rottenverband.
• In Schadenzeiten Ruhe und fachgerechte Ablenkungsfütterung im Wald bei gleichzeitig permanentem Jagddruck auf dem Feld
• Maßvolle Kirrungen als Bejagungshilfe für die Einzeljagd.
• Gut geplante und handwerklich gekonnt durchgeführte Bewegungsjagden auf großer Fläche, möglichst Revierübergreifend.
Auch das ethische Gebot für einen geübten und tiergerechten Schuss sowie die konsequente Nachsuche wurden sehr deutlich angesprochen. Die möglichen Folgen von nachlässigem Handeln, welche für die Tiere meist mit großem Leid verbunden sind, wurden bildlich demonstriert.
Schwarzwildjagd hat längst aufgehört nur Jägervergnügen zu sein, sondern ist zur Pflicht geworden, die eine hohe Bedeutung für die Zukunft der Jagd hat. Beim Schwarzwild heißt es nicht „Jagen wollen, heißt Hegen müssen“ sondern „Hegen wollen, heißt Jagen müssen“.
Anschließend zeigte Happ eine Vielzahl beeindruckender Dias, unter anderem von „seiner Rotte“, von Ansitzdrückjagden, Strecken, Jagdeinrichtungen, Nachsuchen und Hegemaßnahmen sowie einen Videofilm über seinen Kontakt und die Arbeit mit dem Schwarzwild, vor allem beim Markieren von Frischlingen.
Die anwesenden Jäger waren begeistert von seinem umfangreichen und sehr informativen Referat, wenn auch die Umsetzung seiner Erkenntnisse aufgrund der sehr unterschiedlichen Revierstrukturen und der unterschiedlichen Empfindsamkeiten von Revierverantwortlichen und Landbewirtschaftern, nicht eins zu eins durchführbar ist.
Ein zum Nachdenken anregender Satz von Happ :
„Fachlich sind Waidwerk und Schadensbekämpfung in Einklang zu bringen, es muss nur in Herz und Verstand des Jägers funktionieren. Ich möchte nicht die Falle, nicht die Prämie, nicht das Nachtzielgerät für die Schwarzwildjagd, und schon recht nicht die ovulationshemmende oder gar kastrierende Pille für unsere Sauen, ich möchte gerne Jäger bleiben und nicht zum Schädlingsbekämpfer werden.“
Bericht und Bilder: Uwe Birkendorff
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November 2008
Lock- und Reizjagdseminar
Am Donnerstag den 6.11.2008 konnte Hegeringleiter Uwe Birkendorff den aus der Jagdzeitschrift „Wild und Hund“ bekannten Referenten Klaus Demmel begrüßen

Wie überliste ich Fuchs oder Krähe? Dieser Frage sind die 37 Teilnehmer aus unterschiedlichen
Hegeringen, beim Seminar im Gasthof „Zur Eisenbahn“ in Sulzbach nachgegangen.
Unter Bockjägern ist Klaus Demmel schon lange ein Begriff. Dabei beschäftigt sich der Profi keineswegsnur mitder Lockjagd auf den Bock, s
ondern versteht es auch vorzüglich, Rabenkrähe und Fuchs vor die Flinte oder Büchse zu locken.
Besonders die Rabenkrähe ist sehr schwierig zu bejagen.Es handelt sich nämlich um den
intelligentesten Vogel Europas. Mit den in diesem Seminar vorgestellten Methoden kann auch der weniger erfahrene Waidmann, so Demmel, sehr gute Strecken erzielen.
Demmel erklärte, worauf es beim Einrichten von Lock und Reizständen ankommt, gab wertvolle Tipps zur optimalen Platz-und Zeitwahl und zeigte den richtigen Einsatz von akustischen und optischen Hilfsmitteln.
Das Seminar bestand aus einem Vortrag aus der Praxis von Herrn Demmel und einem Diavortrag mit wirklich tollen Bildern. Die Teilnehmer waren erstaunt über die verschiedenen Möglichkeiten und verabschiedeten Herrn Demmel nach seinem über dreistündigen Vortrag mit Beifall.
Bericht und Bilder: Uwe Birkendorff
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Oktober 2008
Vortrag über die Beizjagd beim Oktober-Stammtisch


Zwanzig interessierte Jäger hörten einen hochinteressanten Vortrag des Falkners Volker Roth von der KJV-Aalen, assistiert von seinem Kollegen Pierre Tanzer. Mit dabei auch ein Bussard, ein Wanderfalke und ein Steinadler.
Roth vermittelte uns spannend und kurzweilig, sehr viel wissenswertes über die Geschichte der Falknerei, über die verschiedenen Arten der zur Beizjagd eingesetzten Greife und ihre jagdlichen Eigenarten, sowie über Haltung, Ausbildung und Pflege.
Bei all seinen Ausführungen spürte man die Liebe und die Leidenschaft, mit der er sein „Handwerk“ betreibt.
Besonders beeindruckend waren die Berichte und Videoaufnahmen über die unterschiedlichen Varianten der Beizjagd auf Rabenkrähe mit Habicht und Falke oder auf den Fuchs mit dem Steinadler.
Am Ende der Veranstaltung mussten die beiden Falkner noch viele Fragen beantworten und man konnte den Eindruck gewinnen, daß nicht wenige der Zuhörer von dem Virus „Faszination Beizjagd“ erfasst wurden.
Uwe Birkendorff
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September 2008
Jagdliche Exkursion Sigmaringer Forst
und oberes Donautal
Am Samstag, den 20.09.2008 trafen wir uns um 6 Uhr 30 in Sulzbach-Murr zu der diesjährigen Hegeringausfahrt in die fürstlichen Jagdreviere derer von Hohenzollern und Fürstenberg. 
Bei schönem aber kühlen Wetter ging es zuerst nach Sigmaringen zur Schlossbesichtung. Schon am Busparkplatz wurden wir vom Berufsjäger der „Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern“ Forsting. Peter Ruopp herzlich in Empfang genommen.
Nach dem unsere fast schon hegeringeigene Bläsergruppe im Schlosshof die Begrüßung akustisch untermalt hat, wurden wir von Schlossführer Brod, nach einem kleinen Sektfrühstück im Jagdzimmer, durch die Prunkräume und die sehr umfangreiche Waffenkammer geführt.
Danach fuhren wir ins fürstliche Jagdrevier „Josefslust“. Der Josefsluster Wald umfasst eine Fläche von rund 1500 ha, davon sind 720 ha als Wildpark eingezäunt. Peter Ruopp und sein Berufskollege Thomas Obert hatten einen sehr interessanten Rundweg speziell für uns vorbereitet. Wir bekamen ein Traumrevier zu sehen, wie wir es von unseren kleinparzellierten Genossenschaftsjagden so nicht kennen.
Lichte Laubwälder mit eingestreuten Feuchtwiesen und Seen wechselten sich mit Nadelwald und Aufforstungsflächen ab. Schwarzwildsuhlen mit Kirrung, 2 ha großer Maisacker nur für Sauen und Wildäcker waren mustergültig angelegt. Herr Ruopp erläuterte auf seine sehr sympatische Art die Reviereinrichtungen, den Ablauf der Drückjagden, die Wildpretverwertung und die Wild-und Wühlackerbestellung.

Unter einer Baumgruppe mit Feuerstelle fuhr dann die Metzgerei Alois Müller ein Mittagessen auf (Rehgulasch mit Spätzle). Herr Müller ist Hauptabnehmer des fürstl. Wildprets, und hat uns neben der Verkostung von Wildspezialitäten, auch seine Erfahrungen mit den neusten EU-Richtlinien über Wildprethygiene, sowie über die Veredelung und Vermarktung von Wild vermittelt.
Um 14 Uhr übernahm dann Armin Hafner, Revierpächter im Fürstenberg’schen Revier „Wildenstein“, Naturparkführer, Falkner, Luchs-Uhu-und Gamswildbeauftragter, sowie Hegeringleiter von Messkirch. Dieser Allround-Fachmann moderierte die weitere Fahrt von Sigmaringen durchs obere Donautal mit seinem alpinen Charakter bis zur Burg Wildenstein. Nach einem Kaffee in der Burgschenke machten wir uns auf zur Gamspirsch.
1971-72 wurden die erste Gams dort gesichtet, und ab 1985 konnte der Bestand schon jagdlich genutzt werden. Von diesem ca. 3.000 ha großen Revier sind 650 ha Gamseinstand um Wildenstein. Und tatsächlich bekamen wir auch gleich vom „Gamsblickle“ aus 2 Gams zu sehen.
Zum Abschluss besuchten wir noch eine Uhuaufzuchtstation, Herr Hafner beendete seine sehr lehrreichen Ausführungen und verabschiedete sich mit seinem Wanderfalken auf der Faust.

Mit einem letzten Blick zurück auf die herrliche Felsenlandschaft und das Kloster Beuron brachte uns Fritz Bogner mit dem Bus wieder zurück nach Sulzbach. Er war es auch, der sich in unser aller Namen beim Hegeringleiter Uwe für die sehr gelungene Exkursion in Planung und Ausführung bedankte.
Text und Fotos: Erich Hartmann
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August 2008
Stammtisch im Grünen
Zum „Stammtisch im Grünen“ trafen sich über 50 Jägerinnen und Jäger mit Angehörigen im Jagdrevier Sulzbach-Zwerenberg. Bei strahlendem Sonnenschein erklangen zum Auftakt die Alphörner mit beeindruckender Akustik weit über die Täler und Höhen des Schwäbischen Waldes.
Revierpächter Frank Staita erläuterte, nach der Begrüßung der Teilnehmer durch den Hegeringleiter, jagdliche Struktur und Eckdaten seines Reviers. Besonders hob er die landschaftlich äußerst reizvolle und ruhige Lage des Reviers hervor, verwies aber auch auf die Probleme mit Schwarzwild, zu deren Eindämmung ein hohes Maß an jagdlichem Engagement, aber auch ein gutes Verhältnis zu den örtlichen Landwirten, erforderlich ist.
Nach einem kurzen Rundgang durchs Revier, wo sich jeder von den mustergültigen Ansitzeinrichtungen und dem beeindruckenden Landschaftsraum überzeugen ließ, erwartete die Teilnehmer im Schatten eines exponiert gelegenen Feldgehölzes ein Weißwurstfrühstück mit kühlem Weißbier vom Faß. Die ES-Horngruppe der Backnanger Jagdhornbläser untermalte die gute Stimmung mit jagdlichen Klängen.
Das Rahmenprogramm mit Bogen und Armbrustschießen wurde fachlich fundiert und mit viel Geduld von Hans Werle und Alexander Lieb präsentiert. Sie vermittelten den interessierten Teilnehmen, mit welch einfachen Mitteln in früherer Zeit bei uns gejagt wurde.
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April 2008
Hauptversammlung und Hegeschau in Sulzbach Murr
Die Hauptversammlung mit anschließender Hegeschau fand dieses Jahr in der Sulzbacher Festhalle statt. ...hier klicken zum weiterlesen... |
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April 2008
Hegeringpokal geht an HR Sulzbach Murr
Der Hegeringpokal ging zum vierten Mal in Folge an den HR Sulzbach/Murr. Die siegreiche Mannschaft legte 1622 Punkte vor. ...hier klicken zum weiterlesen... |
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März 2008
Entwicklung jagdlicher Feuerwaffen
Allgemeingehaltener Vortrag mit Anschauungsmatrial über die Entwicklung jagdlicher Feuerwaffen, von unserem Hegeringmitglied Hans Werle.

Anhand etlicher historischer Belegstücke vermochte HR-Mitglied Hans Werle die Entwicklungsgeschichte dieser Waffen den interessierten Teilnehmern anschaulich darzustellen. Von der Luntenschlossflinte über Rad-, Stein- und Perkussionswaffen waren die wesentlichen Vorderladersysteme vom 15. bis zum 19. Jahrhundert präsent.
Die rasante Waffenentwicklung des 19.Jahrhunderts, wie die Erfindung der Herrn v. Dreyse (Zündnadel), Lefaucheux, Flobert, sowie diverse Klappenverschlüsse, konnte an entsprechenden Exponaten gezeigt werden. Pulverflaschen, Papierhülsen, Lademaß und Schrotbeutel zeugten von aufwändiger Lade- und Handhabungsweise.
Fotos u. Bericht: U. Birkendorff

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Januar 2008
Fuchsjagdwoche

Zum Abschluss des Fuchsjagdwochenendes am Sonntag, den 27. Januar 08, konnte HRL Uwe Birkendorff eine Strecke von 15 Füchsen bekannt geben. Die ungünstigen Wetterverhältnisse dieser Woche verhinderten ein besseres Resultat. Beim Verblasen der Strecke durch eine Bläsergruppe der KJV-Backnang und beim anschließenden zünftigen Jägerfrühstück im Schützenhaus in Lautern, nahmen erfreulicherweise 30 Jäger teil.
Foto u. Bericht: U. Birkendorff
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Dezember 2007
Zeitgerechter Umgang mit Schalenwild
Vortrag von Bruno Hespeler

v.li.: HR-Leiter Uwe Birkendorff, Autor Bruno Hespeler, KJM Werner Stark
Aufmerksame Ruhe herrschte im Saal vom Gasthof Eisenbahn in Sulzbach-Murr beim Vortrag des international bekannten Autors von Jagdsachbüchern Bruno Hespeler, der lange Jahre auch als Berufsjäger tätig war.
In seinem ersten Vortragsblock erläuterte er uns seine Ansicht über zeitgemäße Rehwildbejagung, und verdeutlichte, dass es auch andere Ansätze bei der Jagd geben kann, als das was uns als die „reine Lehre“ präsentiert wurde.
Wieviel Mensch braucht das Reh ?
Seit 7 Millionen Jahren gibt es das Reh in seiner heutigen Form.
Sein Verbreitungsgebiet ist ganz Europa bis Kleinasien, es reicht von waldlosen Niederungen bis in die höchsten Schneelagen der Hochgebirge, teilweise steht das Rehwild im Winter überm Gamswild, und es kommt auch bestens zurecht mit den Lebensbedingungen im direkten Siedlungsbereich von Großstädten.
Hespeler vertritt die Auffassung, dass die Abschusszahlen im Allgemeinen zu niedrig angesetzt sind. Er bezeichnet das Rehwild als Tarnungskünstler. Lange vor der von einigen befürchteten Ausrottung des Rehs steht dessen Unsichtbarkeit.
Die geänderten Waldstrukturen nach den Stürmen Wiebke und Lothar, sowie ein Umdenken bei den Bewirtschaftungsmethoden im Forst, mehr hin zur Naturverjüngung und Femelwaldbetrieb, haben die Bejagung des Rehwildes deutlich erschwert. Die Zeiten, als das Rehwild in vegetationslosen Nadelholzmonokulturen kurz vor Eintritt der Dämmerung vor lauter Kohldampf am Waldrand mit den „Hufen“ scharrte um endlich an das saftige Grün der angrenzenden Wiesen zu gelangen, ist vielerorts vorbei. Das Rehwild verlässt nur noch ungern die äsungsreichen und Deckung spendenden Naturverjüngungs- oder Sturmholzflächen. Es entzieht sich geschickt den Blicken des Jägers, deshalb sollte jede passende Gelegenheit zur Schussabgabe genutzt werden. Dies erfordert jedoch auch einen schnellentschlossenen, im Ansprechen und im Umgang mit der Waffe und dem freihändigen Schuß geübten Jäger.
Hespeler vertritt des weiteren die Auffassung, dass das Rehwild auch bei extremen Wetterlagen zum Überleben nicht einer Winterfütterung bedarf. Es hat die Fähigkeit in Notzeiten im Winter seine Pulsfrequenz und damit auch den Stoffwechsel auf ein Minimum herunterzufahren. Allerdings ist absolute Ruhe und Störungsfreiheit seiner Einstände dabei ein entscheidender Faktor.
( in unserem dichtbesiedelten ,von Freizeittourismus und intensiver Waldpflege beunruhigtem Schwäb Wald leider nicht gegeben.) Anmerkung des Verfassers.
In einem weiteren Kapitel ging Hespeler auf die Alterschätzung beim Rehwild ein. Ist es schon oftmals im zwischenmenschlichen Bereich schwierig ein „Schmalreh“ altersmäßig richtig einzuordnen, umso unmöglicher ist es bei Rehen über 2 Jahren eine verlässliche Alterschätzung zu tätigen, noch dazu im Revier auf 100m Entfernung. Weder Körperbau, Gehörnmerkmale, Abwurftermin noch Zeitpunkt der Verfärbung des Haarkleides geben 100 Prozent Auskunft über das Alter des Tieres.
Außerdem bemängelte er die in vielen Lehrbüchern propagierte „Trophäenhege“ der letzten 70 Jahre. Zeitmäßig ein Wimpernschlag in der langen Geschichte des Rehes, sie brachte nur unsinnige Zwänge und keinerlei Vorteile für das Reh.
Bei den Ausführungen Hespelers spürte man stets eine enge Verzahnung zur Jagdpraxis. Er verstand es, seine langjährigen Erfahrungen und Erkenntnisse, uns realitätsnah und unterhaltsam vorzutragen. Nach einer Fragerunde am Ende seines Vortrags nutzte noch so mancher die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Bruno Hespeler.
Foto u. Bericht: U. Birkendorff
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Dezember 2007
Nußknackermarkt in Sulzbach
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Zum zweiten Mal beteiligte sich der Hegering III am 1. Dezember mit einem Stand beim Sulzbacher Nussknackermarkt. Mit großem Engagement und in Eigeninitiative haben Frank und Holger Staita, sowie Gustav Pressmar, zusammen mit ihren Frauen den Stand aufgebaut und gestaltet.
Neben Glühwein und Kinderpunsch wurden geräucherte Wurstwaren und Rauchfleisch vom Wild aus dem Sulzbacher Wald zum Probieren und zum Verkauf angeboten. Auch Bestellungen von Rehfleisch für den Festtagsbraten wurden entgegengenommen.
Bei zahlreichen Gesprächen mit den Standbesuchern, bot sich die Gelegenheit, Werbung zu machen für die hohe Qualität unseres heimischen Wildbrets und das Verständnis für die Sache der Jagd zu fördern.
Der Auftritt der Jagdhornbläser der KJV-Backnang um 18.00 Uhr auf dem Marktplatz in Sulzbach, rundete das durchwegs positive Bild der Jägerschaft mit einem Reigen von jagdlichen Klängen ab. Der Hegering III bedankt sich bei allen Beteiligten für diese gelungene und öffentlichkeitswirksame Aktion.
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November 2007
Gesetzeskonformes Verhalten auf der Jagd
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Der Vortrag von unserem Hegeringmitglied Jörg Grossmann, beim Stammtisch am 8.Nov., war mit ca.20 Teilnehmern gut besucht. Jörg verstand es mit seinem praxisorientierten Wissen und detaillierter Kenntnis über die aktuelle Rechtslage, die interessierten Jägerinnen und Jäger, für das Thema "Fütterung- Kirrung- Luder" zu sensibilisieren. In Form einer von ihm mustergültig ausgearbeiteten Power-Point-Folienpräsentation wurde die Problematik und der oftmals feine aber entscheidende Unterschied zwischen einer missbräuchlichen und einer korrekten Fütterung, Ablenkfütterung oder Kirrung bzw. Luder, für jeden sehr anschaulich und verständlich aufgezeigt. Es wurde allen bewusst, dass beim Ausbringen von Futter im Revier, für Schalen-, Feder oder Raubwild, das konsequente Einhalten der aktuellen Vorschriften zwingend erforderlich ist. Das Nichtbeachten dieser Vorgaben durch den Revierinhaber, ist nicht mit dem Argument: „Das ist meine Privatsache“ zu entschuldigen. Bringt doch ein jeder an die Öffentlichkeit gelangter Missbrauch die gesamte Jägerschaft in Misskredit. Korrektes Verhalten bei der Jagd setzt stets fundierte Kenntnis über die aktuellen Vorschriften voraus. Hierzu hat Jörg einen überzeugenden und lehrreichen Beitrag im Hegering geleistet.
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Gottesdienst
zum Hubertustag
im November 2007
Der Hegering Sulzbach Murr war in diesem Jahr an der Reihe, die Hubertusfeier für die KJV zu organisieren.
Hegeringleiter Uwe Birkendorff und seine Helfer haben die Kirche festlich geschmückt. Nadelbäume in kräftigem Grün, bunt verfärbtes Laub und eine Erntekrone hießen die wohl schönste Zeit im Jahr willkommen. Ein Hirschgeweih mit einem Kreuz in der ausladenden Krone erinnerte an die Legende vom Heiligen Hubertus.

Den Gottesdienst in der Evangelischen Kirche von Sulzbach Murr hielt Pfarrer Eberhard Kleinmann. Die Backnanger Jagdhornbläser, unter Leitung von Fritz Ebinger, begleiteten ihn.

Nach dem Gottesdienst fand das Schüsseltreiben in der Gaststätte Eisenbahn statt. Familie Blind hatte ein köstliches Buffett vorbereitet.
Die zahlreichen Gäste kamen durch die gute Organisation ohne große Wartezeiten zu ihrem Sonntagsessen.

Kreisjägermeister Werner Stark zeigte sich überwältigt von dem großen Interesse, welches die Feier bei Jägern und Nichtjägern aus Sulzbach und den umliegenden Gemeinden fand.
alle Fotos:
Johann Lux und Uwe Birkendorff
Einen Bericht zum Gottesdienst finden Sie unter Veranstaltungen
-hier klicken-
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Oktober 2007
Schießkino Vogel, Östringen
Am Samstag den 27.11 waren acht Mitglieder des Hegeringes Sulzbach / Murr zu Gast im Schiesskino Vogel. Hier wurde ausgiebig das Schießen auf Schwarzwild geübt. In immer wieder unterschiedliche Szenen von langsam ziehenden einzelnen Sauen, bis hin zu schnellen Rotten wurde alles geboten und beschossen. Eine völlig neue Erfahrung war auch für viele das schnelle Mehrfachschießen mit repetieren oder der Schuss nur über Kimme und Korn.
Die einhellige Meinung beim Schüsseltreiben: sehr empfehlenswert.
Foto und Bericht: Marcus Klink
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Oktober 2007 Powerpoint Vortrag von Uwe Birkendorff
Sehr gut besucht war der Vortrag zum Thema:
Fünf Jahre revierübergreifende Drückjagd Eschelhof - Schleißweiler Ittenberg
Bericht folgt |
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September 2007
Besuch im Lehrrevier Kranichstein

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Am 16.09.07 stand die Besichtigung des Lehrreviers mit Jagdschloss und Museum in Kranichstein bei Darmstadt auf dem Programm. Das Jagdschloss ist eines der wenigen erhaltenen Jägerhöfe Deutschlands. Über 350 Jahre wurde die Anlage von den Landgrafen und Herzögen für Jagden genutzt und ist der Inbegriff hessischer Jägertradition.
Nach einer nicht zu langen Busfahrt wurden wir um 9 Uhr vom Leiter des Lehrreviers Herrn Matthias Roscher vor dem 112 m langen historischen Zeughaus begrüßt. Dort sind das Schulungszentrum und die Unterkunftsräume der Landesjagdschule Hessen untergebracht.


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Nach einer kurzen Vorstellung des
Gebäudes und der angrenzenden Fasanerie begaben wir uns zu einem Rundgang ins 230 ha große Revier.
Eine für uns jagdlich sehr ungewohnte Gegend , alles flach, mit einem linierten Wegenetz und überwiegend
Laubwald, wobei auf vielen Flächen das „Gestrüpp“ die Bezeichnung Wald noch nicht verdient hat, aber
hervorragende Einstände fürs Wild bietet. Die jährlichen Abschusszahlen von 10 Rehen auf 100 ha Wald
und insgesamt bis zu 40 Sauen prechen für einen sehr guten Wildbestand. Auch der Niederwildbesatz mit
1,5 Hasen pro ha Feld sind, laut Herrn Roscher, für ein Revier in Großstadtnähe mit all seinen Nachteilen
ausgezeichnet. Alle Freiflächen, hauptsächlich entlang den Wegeschneisen wurden zu Wildäckern,
Wildwiesen, Äsungsstreifen und Obstbaumpflanzungen vorbildlich genutzt und zu Lehrzwecken teilweise
beschildert. Man konnte erkennen, dass der Biotophege hier absoluter Vorrang eingeräumt wird.
Nach dem Mittagessen im Schlosshotel führte uns der Jagdhistoriker Dr. Ludwig Völker mit sach-kundigen
und äußerst interessanten Erläuterungen durch das Schloss und Jagdmuseum. Wir tauchten ein, in eine
ganz andere Zeit des Jagens, welche mit unserem heutigen Jagdverständnis nicht mehr viel zu tun hat:
Heckenjagd, Eingestelltes Jagen, und die hohe Kunst der Parforcejagd.
Nach Kaffee, Eis und einem Ständchen unserer Jagdhornbläser vor dem Zeughaus verabschiedeten wir uns
von Kranichstein.
Auf der Heimfahrt kehrten wir im "Sonnenhof" in Vorhof bei Löwenstein zum Ausklang ein und beschlossen
so einen lehrreichen Sonntag zurück im schwäbischen Wald.
Uwe Birkendorff
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August 2007
Hegering-Stammtisch im Grünen

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Am Sonntag früh, den 06. Aug. um 9 Uhr hat unser Hegeringleiter Uwe Birkendorf zu einem außerordentlichen Stammtisch in sein Revier in Schleißweiler eingeladen.
Auf dem Programm stand: Revierbegehung mit Weißwurstfrühstück.
Nach der Begrüßung an einer Streuobstwiese mit herrlicher Aussicht ins Eschelbachtal und den dazu passenden Klängen unserer Alphorngruppe der Jagdhornbläser, bekamen wir ein richtiges Musterrevier zu sehen.
Ein Rundgang mit den ca. 30 BEteiligten zeigte uns dann Wildächer in voller Blüte mit diversen Äsungs- und Deckungspflanzen, sowie Ansitzeinrichtungen mit Pirschwegen; wobei sehr deutlich wurde, wie viel Idealismus und auch Arbeit Uwe mit seinem Mitjäger investiert hat.
Am letzten Wildacker an der gegenüber liegenden Talseite mit Blick auf Schleissweiler und das Murrtal ertönten dann wieder die Alphörner mit beeindruckender Akustik.
Dass sich dann während der Exkursion ein treibender Bock mit Geiß und etwas später noch zwei Kitze vorstellten, rundete das Bild von einem sehr gut geführten Revier ab. Dazu gehörte auch das anschließende opulente Weißwurstfrühstück, das den gelungenen Sonntagvormittag am Nachmittag abschloss.
Erich Hartmann
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Mai 2007
Neuwahl Hegeringleiter
Anfang Mai hatte der noch amtierende HRL Werner Stark zu einer außerordentlichen Hegeringversammlung eingeladen. Nach seiner Wahl zum KJM sollte ein neuer HRL gewählt werden. Die Mitglieder entschieden sich einstimmig für Uwe Birkendorff als HRL und bestätigten ebenso einstimmig Axel Kalmbach in seiner bisherigen Funktion als StvHRL.
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von links:
Axel Kalmbach, Werner Stark, Uwe Birkendorff |
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Dezember 2006
Nußknackermarkt Sulzbach
Am 02. Dez. hatte der Hegering 3 einen Jägerstand auf dem Nußknackermarkt in Sulzbach/Murr aufgestellt.
Unter Führung der Gebrüder Staita und Gustav Pressmar wurde der Stand des
Oliver Günsch durch einige Helfer/innen aufgebaut.
Auf dem Stand wurden kulinarische Wildleckerbissen sowie Kinderpunsch und
Glühwein gereicht.
Informationsmaterial über unser heimisches Wild war für Jung und Alt ausgelegt.
Der Erlös der nummerierten Nüsse wird finanziell schwachen Familien in Sulzbach zufließen.
Der Hegering bedankt sich bei allen Beteiligten und Helfern, die diese Aktion ermöglichten!
Foto und Bericht: Werner Stark
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Oktober 2006
Erste Hilfe für Jagdhunde Der Hegering organisierte erfolgreich einen Erste Hilfekurs für Jagdhunde. Ca. 40 Interessierte folgten den Ausführungen von Tierarzt Dr. Victor Klein. Da die Resonanz so groß war, versprach Herr Dr. Klein, die Einweisung für Hundeführer zu wiederholen bzw. fortzuführen.

Foto und Bericht: Werner Stark
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| Frühjahr 2005
Blattjagdseminar
Das Blattjagdseminar mit Klaus Demmel
war ein überragender
Erfolg. Hierzu nochmals besten Dank an Herrn Demmel! 42 Teilnehmer
nahmen an dem fünfstündigen Seminar mit Erklärungen,
Diavortrag und Übungen teil. Der Erlös wird vom Hegering
zur Anschaffung einer Tiefkühltruhe für Kontrollfüchse
verwendet.
Werner Stark |
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Jungjägerkurs
Jagdhistorische Ausstellung
Termine
18.9.2012
Stammtisch Nachsuchenstation
| Schiesstermine
*K=Kugel, lfd.K=lfd.Keiler, H=Kipphase, T=Tontauben |
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| 2012 |
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| Sa 5.5. |
Arbeitseinsatz |
| Di 8.5. |
*K lfd.K H |
| Sa 26.5. |
*K lfd.K H T |
| Di 12.6. |
*K lfd.K H |
| Sa 16.6. |
*K lfd.K H |
| Sa 30.6. |
*K lfd.K H T |
| Di 10.7. |
*K lfd.K H |
| Sa 14.7. |
*K lfd.K H |
| Sa 28.7. |
Arbeitseinsatz |
| Sa 4.8. |
*K lfd.K H T |
Sommerpause |
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